Produnis uninteressant – aber wahr

26. November 2013

XBMC über die Kommandozeile steuern

Filed under: Ubuntu — Schlagwörter: , — produnis @ 14:42

Eine XBMC-Instanz lässt sich auch per Kommandozeile bedienen. Das funktioniert sogar übers Netzwerk. Benötigt wird das Paket xbmc-eventclients-xbmc-send:

sudo apt-get install xbmc-eventclients-xbmc-send

Nun erfolgen die Steuerungsbefehle per

xbmc-send --host=IP-VON-XBMC --port=9777 --action="AKTION"

Die gewünschten Aktionen sind im XBMC-Wiki aufgelistet.

Beispiele

In den nachfolgenden Beispielen ist XBMC unter der IP 192.168.0.150 am Port 9777 erreichbar. Gegebenenfalls müsst ihr diese Angaben auf eure XBMC-Installation anpassen.

Den Benutzer wechseln, hier am Beispiel des Master user:

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="LoadProfile(Master user)"

XBMC neu booten:

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="Reboot"

Audio-Datenbank updaten:

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="UpdateLibrary(music)"

Video-Datenbank updaten:

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="UpdateLibrary(video)"

Audio-Datenbank bereinigen (clean):

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="CleanLibrary(music)"

Video-Datenbank bereinigen (clean):

xbmc-send --host=192.168.0.150 --port=9777 --action="CleanLibrary(video)"

Weblinks

27. Mai 2013

[xbmc] Userdaten auf mSD-Karte verschieben

Filed under: Jean Pütz — Schlagwörter: , — produnis @ 23:01

Ich benutze hier eine Pivos-XIOS-Box, welche mit einem „puren“ Linux/XBMC geflasht wurde. Die Box hat insgesamt 2GB internen Speicher. Dieser ist allerdings in 4 Parts a 500MB aufgeteilt.

Hat man nun ein paar Filme/Serien/Musikalben der Datenbank hinzugefügt, ist der Speicher für die „Userdaten“ ziemlich schnell am Limit. Das Doofe ist nun, dass dadurch die Performance der Box deutlich eingeschränkt wird. Als Faustregel kann man sagen: „Ist einer der 4 Speicherparts mit über 75% Daten belegt, fängt die Box an zu ruckeln, und die CPU schnellt gerne mal auf dauerhafte 100%-Usage hoch.

Da die Box einen Slot für MicroSD-Karten besitzt wäre es sinnvoll, die Userdaten auf eine solche Speicherkarte auszulagern.
Und das geht tatsächlich denkbar einfach:

  • Auf der mSD-Karte erstellt man einen Ordner namens xbmc-data
  • Jetzt steckt man die Karte ein und startet die xbmc-Box neu. Die Box erkennt die Karte beim Booten automatisch, und auf dem Startbildschirm wird angezeigt, dass die Userdaten auf die mSD-Karte kopiert werden. Das Ganze verläuft wie gesagt voll automatisch.
  • Ist die Box wieder oben, kann man unter „Systeminfo“ sehen, dass die Karte eingehängt ist und als Speicherort für Userdaten dient.
  • Dennoch ist der interne Speicher der Box noch rappelvoll mit den „alten“ Userdaten, die nun nicht mehr benötigt werden. Um diese Altlast loszuwerden rebootet man die Box in den Recovery-Mode und wählt dort wipe cache partition
  • Ab dem nächsten Reboot sollte xbmc wieder genügend internen Speicher zur Verfügung haben, und für die Userdaten nur noch die mSD-Karte nutzen.

22. Mai 2013

XBMC-Box: Login per ssh

Filed under: dev/null — Schlagwörter: , — produnis @ 20:27

Man erreicht seine XBMC-Box per ssh mittels:

ssh root@IP-DER-BOX

Das Passwort lautet: letmein

Dieser Artikel ist Teil des Handbuchs.

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