Produnis

uninteressant – aber wahr

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Amazon KINDLE per winetricks installieren

Geschrieben am: 26.03.2012 von produnis | Druckansicht

Ich hab einen KINDLE und möchte ihn gerne mit Ubuntu verwenden.
Wenn man per winetricks die Applikation kindle installiert, raucht dieser Vorgang mit einem “schweren Ausnahmefehler” ab.

Genau an dieser Stelle öffnet man ein Terminal und löscht den gesamten Inhalt des Ordners ~/.wine/drive_c/windows/winsxs/manifests

rm ~/.wine/drive_c/windows/winsxs/manifests/*.manifest

Wenn man jetzt die (scheinbar) kaputt-installierte Software öffnet (nicht neu installieren, sondern das installierte Programm starten!), läuft das Programm hier einwandfrei…

Liquid Misckalkulator

Geschrieben am: 26.02.2012 von produnis | Druckansicht

Für alle Dampfer, die ihr eigenes Liquid zusammen mixen gibt es hier die Version 2 meines Mischkalkulators für LibreOffice.
Liquid-Mischkalkulator-V2

Letztens habe ich schon darüber berichtet, wie ich mein Lenovo Thinkpad W520 an die Docking Station 3 angeschlossen habe. Das größte Problem ist wohl, die beiden externen Monitore, die ans Dock angeschlossen sind, anzusteuern. Ich hatte das im letzten Artikel mittels eigener xorg.conf-Dateien gelöst. In den Kommentaren bin ich dann aber auf eine elegantere Lösung aufmerksam gemacht worden: Disper

Disper wird mittels einer PPA ins System eingebunden:

sudo add-apt-repository ppa:disper-dev/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install disper

Noch ist das Thinkpad nicht ans Dock angeschlossen, und so “erkennt” Disper auch “nur” den Thinkpad-eigenen Bildschirm:

$ disper -l

liefert bei mir:

display DFP-0: LEN
 resolutions: 320x175, 320x200, 360x200, 320x240, 400x300, 416x312, 512x384, 640x350, 576x432, 640x400, 680x384, 720x400, 640x480, 720x450, 640x512, 700x525, 800x512, 840x525, 800x600, 960x540, 832x624, 960x600, 896x672, 928x696, 960x720, 1024x768, 1152x864, 1360x768, 1280x960, 1440x900, 1280x1024, 1400x1050, 1600x1024, 1680x1050, 1920x1080

Ok, jetzt setze ich das Thinkpad auf die Dockstation. Da am Dock zwei externe Bildschirme angeschlossen sind, ändert sich die Ausgabe jetzt wie folgt:

$ disper -l

liefert bei mir:

display DFP-0: LEN
 resolutions: 320x175, 320x200, 360x200, 320x240, 400x300, 416x312, 512x384, 640x350, 576x432, 640x400, 680x384, 720x400, 640x480, 720x450, 640x512, 700x525, 800x512, 840x525, 800x600, 960x540, 832x624, 960x600, 896x672, 928x696, 960x720, 1024x768, 1152x864, 1360x768, 1280x960, 1440x900, 1280x1024, 1400x1050, 1600x1024, 1680x1050, 1920x1080

display CRT-0: FUS B19-3
 resolutions: 320x240, 400x300, 512x384, 680x384, 640x480, 720x450, 700x525, 840x525, 800x600, 960x540, 832x624, 960x600, 1024x768, 1152x864, 1360x768, 1280x960, 1440x900, 1400x1050, 1680x1050, 1920x1080, 1280x1024

display DFP-2: Samsung SyncMaster
 resolutions: 320x175, 320x200, 360x200, 320x240, 400x300, 416x312, 512x384, 640x350, 576x432, 640x400, 680x384, 720x400, 640x480, 720x450, 640x512, 700x525, 800x512, 840x525, 800x600, 960x540, 832x624, 960x600, 896x672, 928x696, 960x720, 1024x768, 1152x864, 1280x960, 1280x1024

Wie man sehen kann, werden insgesamt 3 Bildschirme erkannt: Der Thinkpadeigene, mein alter Siemens sowie mein Samsung Syncmaster.

Um jetzt den Thinkpadeigenen Bildschirm schlafen zu schicken, und gleichzeitig den Desktop auf beiden externen Monitoren aufzuziehen genügt nun folgender Befehl im Terminal:

disper -e -d CRT-0,DFP-2

Kurz zur Erklärung:

  • -e bedeutet, dass der Desktop über beide Monitore “expandiert” wird
  • -d bedeutet, dass die zu benutzen Bildschirme nun mittels Labelbeschriftung angegeben werden. Meine Dock-Monitore heissen (laut disper -l) “CRT-0″ und “DFP-2″

Wenn ich das Pad nun vom Dock abklemme, dann kann schaltet der folgende Befehl die externen Monitore aus, und verlegt den Desktop wieder auf den Thinkpad-eigenen Bildschirm:

disper -s

Das klappt so gut, dass ich mir folgende Bash-Aliases zugelegt hab:

alias dockmonitor='disper -e -d CRT-0,DFP-2'
alias singlemonitor='disper -s'

Ich bin begeistert! Jetzt muss ich mir nur noch ein kleines Script schreiben, welches automatisch erkennt ob ich am Dock hänge/abhänge, um dann die Bildschirmeinstellungen automatisch vorzunehmen.

[english]

Thinkpad W520 an einer Docking Station 3 betreiben

Geschrieben am: 10.02.2012 von produnis | Druckansicht

Jaha, ich hab mir nach über 12 Jahren mal keinen Apple gekauft, sondern ein Lenovo Thinkpad W520. Passend dazu gab es noch die Docking Station 3. An dieser ist der ganze Krams hier auf der Arbeit angeschlossen:
- 2 Monitore, Lautsprecher, Tastatur, Maus, Drucker, Scanner, etc.

Tja, eigentlich ne tolle Sache – aber nur, wenn man weiss wie es geht!

Das Schwierigste war, die beiden externen Monitore anzusteuern.
Denn über “Monitore” in den Unity-Einstellungen werden diese gar nicht angezeigt – so kann man sie auch nicht auswählen. Über die NVIDIA-Settings (jaja, Treiber sind installiert) erhält man dann noch die Mitteilung: “Sie verwenden die NVIDIA-Treiber gar nicht”.
Hä? Tue ich nicht? Ein Blick ins BIOS zeigt, dass dort unter “Display” der Eintrag “Optimus” gesetzt ist. Dies muss man auf “Discrete” umstellen, und erst ab jetzt wird der NVIDIA-Treiber benutzt
(jaja, es gibt auch noch das Bumblebee-Projekt, aber dafür bin ich anscheinend zu blöde.. ;) )

So, nachdem jetzt Optimus ausgeschaltet ist, wird der erste externe Monitor richtig erkannt. Wenn ich dann aber per NVIDIA-Settings versuche den zweiten Monitor mittels “TwinView” zu aktivieren, dann bleibt die GUI hängen und der Prozess krallt sich 100% CPU.
Mist mist mist…

ACHTUNG, DIE xorg.conf-Methode ist umständlich und unpraktisch!
Eine Alternative gibt es in diesem Artikel!

Was bei mir geholfen hat war, folgende xorg.conf zu verwenden:

Section "ServerLayout"
    Identifier     "Layout0"
    Screen      0  "Screen0" 0 0
    InputDevice    "Keyboard0" "CoreKeyboard"
    InputDevice    "Mouse0" "CorePointer"
    Option         "Xinerama" "0"
EndSection

Section "Files"
EndSection

Section "InputDevice"
    Identifier     "Mouse0"
    Driver         "mouse"
    Option         "Protocol" "auto"
    Option         "Device" "/dev/psaux"
    Option         "Emulate3Buttons" "no"
    Option         "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection

Section "InputDevice"
    Identifier     "Keyboard0"
    Driver         "kbd"
EndSection

Section "Monitor"
    Identifier     "Monitor0"
    VendorName     "Unknown"
    ModelName      "Samsung SyncMaster"
    HorizSync       30.0 - 81.0
    VertRefresh     56.0 - 76.0
    Option         "DPMS"
EndSection

Section "Device"
    Identifier     "Device0"
    Driver         "nvidia"
    VendorName     "NVIDIA Corporation"
    BoardName      "Quadro 2000M"
EndSection

Section "Screen"
    Identifier     "Screen0"
    Device         "Device0"
    Monitor        "Monitor0"
    DefaultDepth    24
    Option         "TwinView" "1"
    Option         "TwinViewXineramaInfoOrder" "DFP-2"
    Option         "metamodes" "DFP-2: nvidia-auto-select +1280+0, CRT: nvidia-auto-select +0+0"
    SubSection     "Display"
        Depth       24
    EndSubSection
EndSection

Nach einem Neustart wachen die zwei ans Dock angeschlossenen Monitore auf. Über die NVIDIA-Settings können jetzt die Auflösungen und die Monitor-Reihenfolge problemlos geändert werden.
Puuuh…

Sound

Jetzt machten “nur noch” die Lautsprecher Sorgen, denn es kommt kein Sound aus den Lautsprechern, die ans Dock angeschlossen sind.

Schließt man die Lautsprecher direkt am Thinkpad an, dann funktioniert es.
Schließt man keine Lautsprecher an, werden die Thinkpad-eigenen verwendet.
Schließt man die Lautsprecher an der DockingStation an, kommt gar nix…

mist mist mist again.

Die Lösung ist, die Datei /etc/modprobe.d/alsa-base.conf um folgenend Eintrag zu erweitern :( via)

options snd-hda-intel model=thinkpad

Nach einem Neustart funktioniert dann alles…

Nepomuk resetten

Geschrieben am: 8.11.2011 von produnis | Druckansicht

Ich verwende Kubuntu 11.10. Oneiric, und ich hatte ein blödes Problem mit Nepomuk und Strigi. Nach einem Neustart melden diese nämlich folgenden Fehler:

Nepomuk Indexing Agents Have Been Disabled The Nepomuk service is not available or fully operational and attempts to rectify this have failed. Therefore indexing of all data stored in the Akonadi PIM service has been disabled, which will severely limi… The following problems were detected: Calling the Nepomuk storage service failed: ‘The name org.kde.NepomukStorage was not provided by any .service files’.

Der Nepomuk-Dienst ist nicht verfügbar oder nicht vollständig einsatzbereit. Der Versuch, das Problem zu beheben, ist fehlgeschlagen. Die Indizierung aller im Akonadi-Server gespeicherten…
Die folgenden Probleme wurden entdeckt:
- Problem beim Laden des Nepomuk-Speicherdienstes: “The name org.kde.NepomukStorage was not provided by any .service files”.

Dank der letzten Fehlermeldung hab ich einen passenden Lösungsweg in der KDE-Userbase gefunden.
Folgende Befehle haben den Fehler bei mir behoben.

qdbus org.kde.NepomukServer /nepomukserver org.kde.NepomukServer.quit
rm -r ~/.kde/share/apps/nepomuk
nepomukserver

ssh-agent in KDE automatisch starten

Geschrieben am: 8.11.2011 von produnis | Druckansicht

Seit Oneiric nutze ich KDE auf meinen Rechnern. Für das SSH-Protokoll hab ich mir Zertifikate erstellt. Diese kann ich meinem SSH-Agent übergeben, so dass ich Verbindungen aufbauen kann, ohne ständig mein Passwort eintippen zu müssen. Allerdings muss ich nach einem Neustart immer wieder den Agenten von Hand anstubsen, damit er die Zertifikate einliest:

ssh-add ~/.ssh/id_rsa

Ich hätte es aber gerne so, dass direkt beim Beginn der X-Session der Agent automatisch gestartet wird. Hierfür benötige ich das Paket ksshaskpass, welches über die Quellen installiert werden kann:

sudo apt-get install ksshaskpass

Mit diesem Paket kann die Passworteingabe für den SSH-Agenten per X-Window erfolgen.
Jetzt benötigt man nur noch ein Startscript:

nano ~/.kde/Autostart/start-ssh-agent.sh
#!/bin/sh
export SSH_ASKPASS=/usr/bin/ssh-askpass
ssh-add ~/.ssh/id_rsa < /dev/null

Das Script wird noch ausführbar gemacht per

chmod 755 ~/.kde/Autostart/start-ssh-agent.sh

Wenn man sich nun ab- und wieder anmeldet, wird der SSH-Agent automatisch gestartet, und fragt über ein Fenster nach dem Passwort des Zertifikats

Ist jemand bei Diaspora?

Geschrieben am: 5.11.2011 von produnis | Druckansicht

Ist jemand bei Diaspora?

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Thomas Gottschalk stellt unser SupaKids-Projekt vor

Geschrieben am: 24.10.2011 von produnis | Druckansicht

Thomas Gottschalk stellt unser SupaKids-Projekt vor

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mehrere Google-Kalender mit Kontact synchronisieren

Geschrieben am: 19.10.2011 von produnis | Druckansicht

Heute bin ich über ein interessantes Projekt gestolpert: akonadi-google. Dieser Akonadi-Agenten ermöglicht es endlich, alle Kalender, die ein Google-Account hat, mit Kontact zu synchronisieren (der “Standard”-Dienst ermöglicht ja lediglich Zugriff auf den Hauptkalender). Neben den Kalendern können auch Kontakte und Aufgaben abgeglichen werden.
Bei mir läuft Oneiric 64bit, und so habe ich hier akonadi-google installiert:

sudo apt-get install cmake build-essential kdelibs5-dev kdepimlibs5-dev libqjson-dev libphonon-dev xsltproc
git clone git://anongit.kde.org/akonadi-google
cd akonadi-google
mkdir build
cd build
cmake ../ -DCMAKE_INSTALL_PREFIX=/usr
make
sudo make install

Danach steht der Agent in der “Akonadi-Einrichtung” zur Verfügung.

Für Kalender, Aufgaben und Kontakte gibt es einen eigenen Agenten (die mit dem Zahnrad)


Hier sieht man mal die Kalenderliste des Accounts. Für jeden Kalender kann/muss man nun einen eigenen Agenten hinzufügen, und schon stehen die Sachen in Kontact bereit!
(english)

Per Group-Dav

Alternativ kann man auch per Groupdav sämtliche Google-Kalender mittels Akonadi synchronisieren (vielen Dank an Etric Celine für die Anleitung).

Man wählt zunächst die DAV-Groupware-Ressource in Akonadi aus:

Beim jetzt folgenden Dialog (Username Passwort) klickt man auf “Abbrechen”

So öffnet sich ein neues Fenster. Als Gruppennamen setze ich “Google-Kalender”. Per “Hinzufügen” kann man nun einzelne Kalender hinzufügen.

Als Zugriffsprotokoll wählt man “CalDAV”. Username und Passwort entsprechen den Google-Logindaten. Interessant wirds dann erst bei der URL. Diese folgt dem Schema


https://www.google.com/calendar/dav/XXXXXXXXXXXX@YYYYYYYYYYYYY/events/

wobei XXXXXX@YYYYYY durch die Kalender-ID zu ersetzen ist.

Wenn man nicht weiss wie die Kalender ID heisst, kann man dies natürlich leicht auf der Google-Webseite der Kalender nachsehen.

Hat man alles richtig eingestellt, dann synchronisiert Akonadi mit Google und andersrum.

Desweiteren kann das Plasmoid “EvdentList” empfohlen werden. Dieses zeigt alle kommenden Events auf dem Desktop an.

Mein erster Rechner (ein älteres Macbook) ist als erstes von Lucid nach Oneiric umgezogen. Naja, nicht umgezogen, sondern neu installiert. Jetzt würde ich gerne die Programme, die ich unter Lucid installiert hab, auch in Oneiric nutzen. Nur welche waren das nochmal…

Hier bietet sich das Programm deborphan an, welches solche Pakete auflistet, die von keinem anderen Paket benötigt werden. Das sollte genau diejenigen sein, die ich mal irgendwann manuell nachinstalliert hab. Der Aufruf sieht so aus:

deborphan -a | awk '{print $2}' | sort

…und das liefert bei mir die gewünschte Liste

(Die Weisheit hab ich von stancil aus dem ubuntuuser.de-Forum)