Von Jaunty auf Karmic updaten

Wenn Ubuntu 9.04 Jaunty bereits installiert ist, erfolgt ein Update auf die neue Version Karmic Koala (derzeit in der Beta-Version verfügbar) über das Terminal recht einfach mit dem Befehl:

update-manager -d

Jetzt wird man “graphisch” darauf hingewiesen, dass eine neue Ubuntu-Version zur Verfügung steht. Allerdings muss man bei dieser Methode auch direkt an dem Rechner sitzen. Soll das Upgrade “aus der Ferne” per ssh erfolgen, lautet der passende Befehl:

do-release-upgrade -d

Karmic beta auf dem eeePC 901 GO

Das Update hab ich mal auf meinem eeePC durchgeführt. Webcam und WLAN laufen out of the box. Auch funktioniert die Funktionstaste, welche das VGA-Signal auf den externen Anschluß umleitet. Somit ist mein schönes Script nun überflüssig.

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rar unter OSX installieren

Leider kommt OSX ohne rar daher. So hab ich es bei mir installiert:

  • rar hier herunterladen und entpacken
  • die Datei rar legt man in den Ordner /usr/bin (evtl. Admin-Passwort eingeben)
  • jetzt kann rar im Terminal verwendet werden

Hier ein kleiner Beispielcode zum Erzeugen von gesplitteten und passwortgeschützten rar-Archiven:

rar a -v102400 -ep -pProdunis -m5 Archiv.rar MeineDatei

  • a = append = in ein Archiv einbinden
  • -v102400 = splitte das Archiv in 100MB-Teile
  • -ep =Pfadangaben nicht mitschreiben
  • -p = Passwortschutz (direkt hinter die Option schreiben, in diesem Fall -pProdunis für das Passwort “Produnis”)
  • -m = Kompressionsrate (0=schwach, 5=beste)
  • Archiv.rar = Name des Archivs, das erstellt wird
  • MeineDatei = Datei, die zu einem Archiv geschnürt werden soll
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XviD auf der PS3 abspielen

Seit der Systemversion 2.1 kann die PS3 auch XviD-Videos abspielen.
Bei mir mache ich das so:

  • Ich kopiere die Filmdatei auf einen USB-Stick und stecke diesen dann in die PS3
  • Dann gehe ich im PS3-Menü auf “Video
  • Dort kann ich unten das USB-Gerät auswählen
  • Leider sagt mir die PS3 dann immer: “Keine Titel vorhanden
  • Wenn aber der Punkt USB-Gerät im Video-Menü der PS3 markiert ist, kann ich auf die Dreieck-Taste drücken und “Alle anzeigen” auswählen
  • Jetzt kann ich durch den Stick navigieren. Die Videodateien werden angezeigt, und mit Druck auf die X-Taste werden sie auch abgespielt.

Das Problem: es gibt Unterschiede im XviD-Format. So kommt es vor, dass manche XviDs abgespielt werden, und andere nicht (PS3-Fehlercode 800288bc oder 800288bf). Vor allem werden diejenigen nicht abgespielt, die ich mit HandBrake selbst kodiert hab. Denn ab Handbrake 0.9.3 bekommen die XviD-Dateien einen neuen fourcc, was zur Folge hat, dass die PS3 diese Dateien nicht abspielen kann.

Die Lösung: die Freeware D-Vision 3, sowohl zum Erstellen von XviDs aus DVDs, aber auch zum re-codieren bereits bestehender XviDs, die auf der PS3 nicht erkannt werden.

  • Bei manchen XviDs genügt es, in D-Vision den Film zu öffnen, den fourcc code auf “DX50″ (Divx 5) zu ändern und “Change” zu klicken. Diese Änderung ist quasi sofort fertig.
  • Bei manchen Filmen muss aber mit der Option “reconstruction of the movie” nachgebessert werden. Dies geht sehr flott über die Bühne (wenige Minuten), und das Endergebnis ist abspielbar.
  • Bei manchen Filmen versagt die PS3 das Abspielen, weil der Ton falsch kodiert ist. Wer sich auf der Kommandozeile etwas auskennt und mencoder installiert hat, kann daher auch folgendes versuchen:

    mencoder EINGANG.avi -oac mp3lame -lameopts br=192 -ovc copy -ffourcc XVID -o AUSGABE.avi

    Die Umwandlung des Tons erfolgt recht zügig und liefert in vielen Fällen das gewünschte Ergebnis

  • Bei anderen Files kann es vorkommen, dass die drei erstgenannten Vorgänge keine PS3-abspielbaren Ergebnisse liefern (PS3-Fehler 800288bc). Hier muss die Datei mit der Option “complete re-encoding” vollständig neu re-codet werden. Dies dauert wesentlich länger (Stunden), bringt aber den gewünschten Effekt: das Video wird von der PS3 abgespielt!
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JOSM trotz Proxy benutzen

Sitzt man in einem HTTP-Proxy-Netzwerk, dann kann JOSM sich nicht mit dem openstreetmap-Server verbinden. Daher muss JOSM aus der Kommandozeile mit Proxy-Angaben gestartet werden. Hier an der DublinCityUniversity funktioniert das so:

java -jar -DproxySet=true -DproxyHost=proxy.dcu.ie -DproxyPort=8080 /Users/produnis/Documents/Medien/OSM/josm-latest.jar

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Systempflege

Lässt man seinen Mac auch über Nacht an, so werden automatisch Scripte zur Systempflege gestartet. Dieses “Aufräumen” verbessert die Performance von OSX. Wer nun seinen Mac nicht extra anlassen möchte, kann die Scripte auch bewusst aufrufen. Hierzu startet man das Terminal und tippt dann ein:
sudo periodic daily weekly monthly

Anschließend noch das Userpasswort eingetippt, und schon rattert das ganze durch (dauert ein paar Minuten, also nicht wundern, wenn Terminal scheinbar “hängt”.).

Ich selber führe sogar diese 3 Befehle auf einmal (bzw. hintereinander) aus:
sudo periodic daily weekly monthly
sudo diskutil repairPermissions /
sudo update_prebinding -root / -force

Einfacher geht es dann noch, wenn man die Befehle in Form eines Scripts abspeichert. Hierzu öffnet man Terminal und gibt dann ein:
pico care.script

Das Script bekommt dann folgenden Inhalt:
#!/bin/sh
sudo periodic daily weekly monthly
sudo diskutil repairPermissions /
sudo update_prebinding -root / -force

Mit CTRL O wird das Script gespeichert, CTRL X beendet pico.

Jetzt muss das Script noch ausführbar gemacht werden per:
chmod a+x care.script

Fertig.

Jetzt kann das Script aufgerufen werden per ./care.script

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mp3-Dateien zusammenfügen

Wie macht man aus mehreren kleinen MP3-Dateien eine einzige große?!

Mac

  • iTunesJoin ist zwar 10$-Shareware, fügt aber die Dateien direkt in iTunes zusammen und konvertiert sie – wenn nötig – neu.
  • mp3wrap ist Freeware und arbeitet in der Kommandozeile. Für OSX gibt es hier eine fertig kompilierte Version. Die heruntergeladene Datei mp3wrap muss in den Ordner /usr/local/bin/ kopiert werden. Jetzt öffnet man Terminal und tippt folgendes ein:
    mp3wrap ZIELDATEI.mp3 Track1.mp3 Track2.mp3 Track3.mp3

    Hierdurch werden die einzelnen Tracks in die neue Datei ZIELDATEI.mp3 zusammengeführt.


UBUNTU
Für UBUNTU empfiehlt sich ebenfalls die Freeware mp3wrap. Die Installation ist denkbar einfach:

sudo apt-get install mp3wrap mp3splt

Auch hier erfolgt das Zusammenführen einzelner Tracks über folgenden Befehl in der Kommandozeile:

mp3wrap ZIELDATEI.mp3 Track1.mp3 Track2.mp3 Track3.mp3

.
Für gewöhnlich zerschießt mp3wrap jedoch den Dateiheader der neuen Datei. Hier wird erklärt, wie man funktionierende Dateien herstellt.


Windoof

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