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uninteressant – aber wahr

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Archiv für die Kategorie 'ubuntuusers'

WM 2010 im Stream sehen

Geschrieben am: 14.06.2010 von produnis

Wer Internet und einen netten Chef hat, kann die WM im Livestream sehen. Unter Ubuntu nutze ich dazu VLC.
Wird das aktuelle Spiel in der ARD übertragen, lautet der Aufruf im Terminal

vlc http://www.metafilegenerator.de/dyn/metagen.asx?stream=swr_wmv_m_event04

Für Übertragungen des ZDF muss der folgende Link eingegeben werden:

vlc http://wstreaming.zdf.de/encoder/livestream4_vh.asx

Die Pressekonferenzen des ZDF laufen über folgenden Stream ab:

vlc http://wstreaming.zdf.de/encoder/livestream2_vh.asx

Für RTL hab ich den konkreten Link noch nicht gefunden, denn RTL streamt komplett in Flash… :-(

UPDATE:
Das ZDF verlangt nun einen Account, um per VLC den Live-Stream abgreifen zu können (betrifft derzeit nicht die Pressekonferenzen). Auf der Homepage des ZDF läuft der Stream aber auch ohne Account im Flash-Player. Wofür Zahl ich eigentlich GEZ? Ich hab mich gerade telefonisch beim ZDF beschwert. Wenn noch n paar mehr Leute anrufen, ändern die Jungs evtl. noch ihre Strategie.

ZDF Zuschauerservice
Telefon:   +49 (0) 6131-70-2161

UPDATE2:
Ob es an meinem Anruf lag? Jetzt gerade kann ich wieder den ZDF-Stream empfangen – ohne Passwort!

Gepostet in Jean Pütz, Ubuntu, ubuntuusers | 37 Kommentare »

NeoRouter unter Ubuntu Lucid Lynx installieren

Geschrieben am: 28.05.2010 von produnis

NeoRouter ist ein so genannter ZeroConf-VPN-Dienst, der es erlaubt, sich mit Freunden oder Kollegen über das Internet zu einem “virtuellen LAN” zusammenzuschließen. Ein ähnlicher Dienst ist Hamachi, jedoch hat Hamachi den Support für Linux eingestellt und bietet nicht so viele Funktionen wie NeoRouter.

Ok, dann installieren wir mal Server und Client unter Ubuntu 10.04 Lucid Lynx.

Server installieren

Zunächst lädt man sich die aktuelle Version des Servers von der Herstellerseite herunter, indem man im Terminal folgendes eingibt:

32bit:

wget http://www.neorouter.com/Downloads/NRFree/Update_1.1.0.1800/Linux/Ubuntu/nrserver-1.1.0.1800-free-ubuntu-i386.deb

64bit:

wget http://www.neorouter.com/Downloads/NRFree/Update_1.1.0.1800/Linux/Ubuntu/nrserver-1.1.0.1800-free-ubuntu-amd64.deb

Sobald das Paket heruntergeladen ist, wechselt man per Terminal in das Downloadverzeichnis und installiert den Server per

sudo dpkg -i nrserver*

Der Befehl meldet nun einige Log-Informationen zurück. Am Ende steht die Meldung

 * Starting NeoRouter connection server: nrserver  [OK]

Das bedeutet, dass der Server korrekt installiert ist und bereits läuft. NeoRouter ist übrigens so konfiguriert, dass es bei jedem Neustart mitgestartet wird.

Neue Domäne einrichten

Domäne meint hier den Namen des virtuellen LANs. Eine solche Domain kann man auf dieser Seite registrieren:
https://www.neorouter.com/Dashboard/CreateDomain.aspx
Jetzt muss der Server mit der Domäne bekannt gemacht werden. Angenommen, unsere Domäne heisst Luna und hat das Passwort Sun, dann muss folgender Befehl verwendet werden:

sudo nrserver -setdomain Luna Sun

 

NeoRouter arbeitet über den Port 32976.

sudo nrserver -setport 32976

Es muss also sichergestellt werden, dass der Port 32976 an den Server-PC weitergereicht wird!

Als Subnet soll 10.0.0.0 verwendet werden:

sudo nrserver -dhcp 10.0.0.0 255.255.255.0

 
Hierdurch erhalten alle Teilnehmer eine IP der Form 10.0.0.x

Ok, jetzt kann man sich die Servereinstellungen noch anzeigen lassen:

sudo nrserver -showsettings

 

User hinzufügen

Die Teilnehmer können sich nur dann mit dem LAN verbinden, wenn sie einen Useraccount besitzen.
Angenommen es soll der User “marc” mit dem Passwort “hackme” angelegt werden:

sudo nrserver -adduser marc hackme user

 
Der User existiert nun, muss aber noch aktiviert werden:

sudo nrserver -enableuser marc

 

Als zweiter User könnte der Administrator “god” mit dem Passwort “heaven” angelegt werden:

sudo nrserver -adduser god heaven admin

 

Auch dieser muss erst noch aktiviert werden:

sudo nrserver -enableuser god

Fertig, ab jetzt können die User sich anmelden.

Client installieren

Zunächst lädt man sich die aktuelle Version des Clients von der Herstellerseite herunter, indem man im Terminal folgendes eingibt:

32bit:

wget http://www.neorouter.com/Downloads/NRFree/Update_1.1.0.1800/Linux/Ubuntu/nrclient-1.1.0.1800-free-ubuntu-i386.deb

 
64bit:

wget http://www.neorouter.com/Downloads/NRFree/Update_1.1.0.1800/Linux/Ubuntu/nrclient-1.1.0.1800-free-ubuntu-amd64.deb

 
Sobald das Paket heruntergeladen ist, wechselt man per Termin in das Downloadverzeichnis und installiert den Client per

sudo dpkg -i nrclient*

 
Der Befehl meldet nun einige Log-Informationen zurück. Am Ende steht die Meldung

   * Starting NeoRouter client service: nrservice  [ OK ]

 
Das bedeutet, dass der Client korrekt installiert ist und auch bereits läuft. Um nun dem VPN-Netzwerk beizutreten wird der Befehl

nrclientcmd -d domain -u user -p password

verwendet. Für den User “marc” mit dem Passwort “hackme” lautet der Befehl für die Domäne Luna also

nrclientcmd -d Luna -u marc -p hackme

 

Sind alle Angaben richtig, erscheint folgende Meldung:

Available Commands: addcomputer, deletecomputer, createcategory, renamecategory, deletecategory, wakeonlan, setproxy, changepassword, quit
 Enter command:

Das bedeutet, dass die Verbindung zum Netz funktioniert. Mit STRG C kann der Prozess nun abgebrochen werden. Die Verbindung bleibt dabei bestehen.

NeoRouter ist übrigens so konfiguriert, dass nrservice bei jedem Neustart mitgestartet wird. Mittels nrclientcmd muss man sich dann aber noch mit dem VPN verbinden.

 
Mit Hilfe des Befehls

ifconfig nrtap

kann überprüft werden, ob die VPN-Verbindung richtig funktioniert. Die Ausgabe sieht in etwa so aus:

 nrtap     Link encap:Ethernet  HWaddr 06:94:f4:06:d3:c8
 inet addr:10.0.1.3  Bcast:10.0.1.255  Mask:255.255.255.0
 inet6 addr: fe80::494:f4ff:fe06:d3c8/64 Scope:Link
 UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1300  Metric:1
 RX packets:15 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
 TX packets:26 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
 collisions:0 txqueuelen:500
 RX bytes:2594 (2.5 KB)  TX bytes:4070 (4.0 KB)

Man erkennt, dass der Client mit dem virtuellen LAN über die IP-Adresse 10.0.1.3 verbunden ist.

 

GUI

Auf SourceForge wird das Projekt NRClientX gehostet, welches eine GUI zur Steuerung des Clients beinhaltet.
Zur Verwendung der GUI ist allerdings wxPython-2.8 erforderlich, was sich leicht nachinstallieren lässt:

sudo apt-get install python-wxgtk2.8


Jetzt kann man sich die aktuelle Version von NRClientX über Sourceforge herunterladen und entpacken. Anschließend wechselt man per Terminal in das entpackte Verzeichnis und startet die GUI mittels

python PyNRClientX.py

 

Weblinks

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Ein Script nach RESUME ausführen

Geschrieben am: 15.05.2010 von produnis

Mein Hörspielserver ist nur dann an, wenn ich ihn brauche. Sobald keine Musik mehr spielt, fährt die Kiste in Suspend to RAM (STR).
Per Wake-On-Lan wecke ich sie bei Bedarf wieder auf.

Leider ist es so, dass nach einem Resume ices2 nicht mehr läuft. Ich benötige also ein Script, welches nach einem Suspend icecast2 und ices2 wieder startet. Da ich das Startscript für icecast2 in /etc/init.d/icecast2 so angepasst habe, dass ices2 immer mitgestartet wird, genügt bei mir nach dem Resume ein

sudo /etc/init.d/icecast2 restart

Der passende Ort für derlei Scripte ist /etc/pm/sleep.d/. Alle Scripte, die hier drin liegen, werden in alphabetischer Reihenfolge mit root-Rechten ausgeführt. Das Scriptkonstrukt ist dabei folgendes:

#!/bin/bash
case "$1" in
	hibernate|suspend)
		AKTIONEN, DIE VOR DEM SUSPEND AUSGEFÜHRT WERDEN
		;;
	thaw|resume)
		AKTIONEN, DIE NACH DEM RESUME AUSGEFÜHRT WERDEN
		;;
	*)
		;;
esac
exit $?

Für meinen Hörspielserver erstelle ich also ein ausführbares Script namens “99_restart_icecast2.sh“:

sudo touch /etc/pm/sleep.d/99_restart_icecast2.sh
sudo chmod+x /etc/pm/sleep.d/99_restart_icecast2.sh
sudo nano /etc/pm/sleep.d/99_restart_icecast2.sh
#!/bin/bash
case "$1" in
	thaw|resume)
		/etc/init.d/icecast2 restart 2>/dev/null
		;;
	*)
		;;
esac
exit $?

Super Sache, jetzt funktioniert wieder alles wie gewünscht.

[read it in english]

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DeviceKit.Power ist tot! Lang lebe UPower

Geschrieben am: 6.05.2010 von produnis

In der aktuellen Ubuntu-Version (10.04 Lucid Lynx) wurde Device.Kit durch UPower ersetzt.
Daher muss der logfish.net-Workaround, welcher als Alternatve zum berenteten gnome-power-cmd den PC ohne root-Rechte in den Ruhestand schicken konnte, entsprechend angepasst werden (Die “alte” Version für Karmic findest du hier).

Man erstellt eine ausführbare Datei namens “own-power-cmd” und legt sie z.B. in den Skriptordner.

cd ~/bin
touch own-power-cmd
chmod +x own-power-cmd

Die Datei erhält nun folgenden Inhalt:

#!/bin/bash
#    gnome-power-cmd replacement
#    Copyright (C) 2009 A. Bram Neijt <bram @neijt.nl>
#    This program is free software: you can redistribute it and/or modify
#    it under the terms of the GNU General Public License as published by
#    the Free Software Foundation, either version 3 of the License, or
#    (at your option) any later version.
#
#    This program is distributed in the hope that it will be useful,
#    but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
#    MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  See the
#    GNU General Public License for more details.
#
#    You should have received a copy of the GNU General Public License
#    along with this program.  If not, see http ://www.gnu.org/licenses.

case $1 in
suspend)
echo Suspending
    dbus-send --print-reply \
        --system \
        --dest=org.freedesktop.UPower \
        /org/freedesktop/UPower \
        org.freedesktop.UPower.Suspend
;;
hibernate)
echo Hibernating
    dbus-send --print-reply \
        --system \
        --dest=org.freedesktop.UPower \
        /org/freedesktop/UPower \
        org.freedesktop.UPower.Hibernate
;;
*)
echo Not supported command: '"'$1'"'
echo Usage: $0 '<suspend |hibernate>'
exit 1
;;
esac

Ab jetzt kann man ins Terminal eingeben:

own-power-cmd suspend

oder

own-power-cmd hibernate

…und der Rechner geht schlafen…

 

Python

Das Ganze funktioniert natürlich auch mittels Python-Script:

touch Suspenden.py
chmod +x Suspenden.py
nano Suspenden.py
#!/usr/bin/env python
import dbus
#----------- Funktion zum suspenden -------------------
def GeheSchlafen():
		bus = dbus.SystemBus()
		proxy_object = bus.get_object('org.freedesktop.UPower','/org/freedesktop/UPower')
		pm = dbus.Interface(proxy_object,'org.freedesktop.UPower')
		pm.Suspend()
#-----------------------------------------------------------

print "Fahre nun in Suspend"
GeheSchlafen()

Das Script kann nun per

./Suspenden.py

aufgerufen werden.

 

Links:

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Indicator-Applet verschwunden (Lucid)

Geschrieben am: 30.04.2010 von produnis

Gerade habe ich meinen Lucid-Rechner neu gestartet und musste feststellen, dass das “Indicator-Applet”, also dieses Brief-Icon, welches mir anzeigt, ob ungelesene Mails, Chats oder ähnliches verfügbar sind, verschwunden ist.

Und so kann man das Problem lösen:

Mit der rechten Maustasten klickt man auf das Panel, und fügt so eine neue “Benachrichtugungsanzeige” dem Panel hinzu.

Das klappt eigentlich super, jedoch war bei mir anschließend das Icon für die “Barrierefreiheiten” mit in dem Notification-Feld. Das hatte ich noch nie, und da ich es nicht benötige, entferne ich es wieder. Hierzu wählt man unter “System => Einstellungen => Hilfstechnologien” die “Tastatur-Barrierefreiheit” aus, und entfernt das Häkchen bei “Funktionen zur Barrierefreiheit mittels Tastatur ein- und ausschalten”.

Und schwups, ist das Icon weg.

 
UPDATE:
Ha, ich bin nicht der einzige.. :)
Auf Linux-AHA wird ein ähnliches Problem gelöst. Allerdings geht es da um die Batterieanzeige und den Lautstärkeregler.

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“Unterhaltung am Wochenende” automatisch aufnehmen

Geschrieben am: 26.04.2010 von produnis

Ich bin ein großer Fan der “Unterhaltung am Wochenende” auf WDR5. Mit Hilfe von CRON und streamripper stelle ich meinen Ubuntu-PC so ein, dass immer automatisch am Samstag zwischen 16:05 und 18:00 die neue Folge übers Internet aufgenommen wird.

Zunächst installiert man streamripper per

sudo apt-get install streamripper

Der Befehl für eine Aufnahme lautet:

streamripper URL-VOM-RADIOSTREAM -d /Pfad/zum/Speichern/ -l Länge_in_Sekunden > /dev/null 2>&1

Für WDR5 lautet der Befehl, um für 120 Minuten etwas aufzunehmen:

streamripper http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr5.m3u -d /home/produnis/Downloads/ -l 7200 > /dev/null 2>&1

Streamripper legt nun im Ordner /home/produnis/Downloads/ den Unterordner WDR5, © Westdeutscher Rundfunk Köln 2010/incomplete an. In diesem liegt die Datei “ - ´´.mp3“, welche unsere Aufnhame enthält. Leider ist der Dateiname etwas unschick, und darüber hinaus wird die Datei auch bei nachfolgenden Aufnahmen wieder überschrieben. Eine leichte Veränderung des Befehls nimmt sich dieser Sache an:

streamripper http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr5.m3u -l 7200 -a $(date +%d%b%Y-%H%M) -d /home/produnis/Desktop/ -s -A > /dev/null 2>&1

Der Parameter -a setzt einen eindeutigen Dateinamen (à la 26Apr-2055.mp3), dann wird nichts überschrieben. -s legt nicht für jede Aufnahme einen Ordner an und -A belässt die Aufnahme am Stück ohne einzelne Tracks (Danke an Gerhard für diesen Tip).

Ok, wie gesagt, das Ganze soll nun automatisch immer samstags ablaufen, sodass immer zwischen 16:03 und 18:00 Uhr WDR5 aufgenommen wird.

Im Terminal öffnet folgender Befehl die Cron-Tabelle des Benutzers:

crontab -e

Diese ist bei einer frischen Installation leer. Bei mir bekommt sie nun folgenden Inhalt:

SHELL=/bin/bash
PATH=/usr/local/bin:/usr/local/sbin:/sbin:/usr/sbin:/bin:/usr/bin:/home/produnis/bin

########################################
# min hour day mon wochentag   command #
########################################

# Unterhaltung am Wochenende aufnehmen
3 16 * * 6 streamripper http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr5.m3u -l 7200 -a $(date +\%d\%b\%Y-\%H\%M) -d /home/produnis/Desktop/ -s -A > /dev/null 2>&1
#-------------------------------------

ACHTUNG:
Innerhalb von CRON werden die %-Zeichen als Zeilenumbruch interpretiert, und es kann zu Fehlern kommen! Daher wurde im $date-Bereich oben vor jedes %-Zeichen einen Backslash ‘\‘ gesetzt!

Zu beachten ist zudem, dass crontab mit einer Leerzeile enden muss!
(weitere Erklärungen zu CRON bietet dieser Wikiartikel)

Wer nicht manuell die crontab editieren möchte, findet mit GNOME-Schedule eine nette GUI.

Das war’s! Ab jetzt verpass ich keine Sendung mehr – sofern PC und Internet laufen… :-)

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winmail.dat-Anhänge in Evolution öffnen (TNEF)

Geschrieben am: 26.04.2010 von produnis

Wer kennt das nicht? Kollegen oder Freunde, die M$-Office nutzen, senden ihre Mailanhänge im Format winmail.dat. Von Hause aus können Evolution oder Thunderbird nichts damit anfangen. Seit Ubuntu 9.04 Jaunty existiert für Evolution das Zusatzpaket evolution-plugins-experimental, welches unter anderem das Plugin tnef-attachments beinhaltet.
Das Paket lässt sich recht einfach per

sudo apt-get install evolution-plugins-experimental

installieren.
Jetzt muss Evolution neugestartet werden. Anschließend sieht man unter “Bearbeiten => Plugins” den TNEF-Dekodierer, welcher auch schon per Häkchen aktiviert ist. Von nun an werden alle winmail.dat-Anhänge “brauchbar” angezeigt.

Alternativ kann man auch den Online-Service unter http://tud.at/php/tnef/ nutzen. Dort lädt man den winmail.dat-Anhang hoch, und kann dann die enthaltenen Dateien wieder herunterladen.

 

Am Rande

Schön finde ich übrigens den Kommentar von “windows-ablehner” auf dieser Seite:

Wenn du dieses komische Format akzeptierst und über irgendwelche Verrenkungen öffnest, wird er nie damit aufhören.

Antworte ihm lieber so lange mit ODF-, OGG- und Tar-Dateien, bis er von selber drauf kommt. Wenn er sich beschwert, dass die Anhänge “kaputt” sind und er sie nicht öffnen kann, kannst du ihm auch einen ext3-formatierten USB-Stick zukommen lassen. Weiteres Gemecker dann abblocken mit der Begründung, es müsse an seinem Rechner liegen, denn bei dir funktioniert ja alles.

Oder du schickst ihm einfach einen Bounce im Namen eines angeblichen Virenscanners, der die “gefährliche Dateiendung .DAT” blockiert.

Alle Outlook-Nutzer können das Versenden von winmail.dat-Anhängen wie folgt in Outlook abschalten:
Extras -> Optionen -> E-Mail-Format -> Nachrichtenformat
beim Punkt Verfassen im Nachrichtenformat: HTML oder Nur-Text auswählen. Der Haken bei RTF verursacht das “Problem”!

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Neuinstallation von Lucid Lynx auf einem MacbookPro

Geschrieben am: 25.04.2010 von produnis

Mit dem Erscheinen von Lucid Lynx als LTS-Version habe ich mich entschlossen, eine frische Komplettinstallation auf meinem MacbookPro4,1 durchzuführen, um so auch diverse eventuelle Altlasten loszuwerden.

 

1. Backup

Zunächst mache ich ein Backup meines Home-Ordners auf eine externe Festplatte. Dies betrifft sowohl den Home-Ordner der OSX-Installation als auch den von Karmic.

 

2. Installation von OSX

Nach dem Backup starte ich mein Book mit der SnowLeopard-Install-DVD. Es wird empfohlen, auf Apple-Rechnern immer auch OSX zu installieren, da über die Softwareaktualisierung immer auch Firmware-Updates eingespielt werden.

Bevor die Installation losgehen kann, starte ich das Festplattendienstprogramm und partitioniere die Festplatte neu:

  1. 80GB HFS+ Journaled für OSX
  2. den Rest (250 GB) als FAT32 für Ubuntu (wird später noch umgewandelt)

Jetzt kann OSX auf die erste Partition installiert werden.
Nachdem OSX das erste Mal hochgefahren ist, installiere ich rEFIt. Hierdurch wird es mir ermöglicht, beim Einschalten des Mac das Betriebssystem auszuwählen.

 

3. Installation von Ubuntu Lucid Lynx

Ich habe mir die 64-Bit-Version von Lucid auf eine CD gebrannt. Von dieser starte ich nun mein MacbookPro.

 

4. Konfiguration von Lucid Lynx

 

5. Zusatzpakete

Tja, das schöne an Linuxdistributionen ist ja, dass man seine Lieblingsprogramme meist direkt aus dem Repository nachladen kann. Ich installiere unter Lucid folgende Zusatzpakete:

sudo apt-get install audacity audex bb cowsay curl easytag epiphany-browser evolution-plugins-experimental ffmpeg fortunes fortunes-de gcolor2 gftp gimp id3v2 kile krdc krename kubuntu-desktop lame mc mencoder mp3splt mplayer openssh-server pidgin p7zip-full pdfsam python-apsw qemu-kvm rar revelation samba shutter streamripper syncevolution tuxpaint ubuntu-restricted-extras unison unrar vim vlc vorbis-tools wakeonlan wine wput x11vnc xchat xpm2wico

 
Da ich nun die ubuntu-restricted-extras installiert habe, kann ich mittels

sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh

die libdvdcss zur Wiedergabe meiner kopiergeschützten DVDs nachinstallieren.

 

6. Fazit

Ubuntu Lucid Lynx läuft hervorragend auf meinem MacbookPro4,1 :-)

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Film für Powerpoint umwandeln [Ubuntu]

Geschrieben am: 20.04.2010 von produnis

Um eine Videodatei aus einer PowerPoint-Präsentation (jaja, leider ist das noch immer der Standard hier an der Uni und auf Konferenzen) abzuspielen, sollte das Video möglichst im MPEG1-Format vorliegen, da dieses Format auf jeder Windoof-Kiste abgespielt werden kann. Mittels ffmpeg wandle ich also das gewünschte Material um. Dies erfolgt mit folgendem Befehl:

ffmpeg -i INPUT -r 25 -f mpeg -vcodec mpeg1video -ar 48000 -b 1500k -acodec mp2 -ar 44100 -ac 1 -s 640x480 -y OUTPUT1.mpg

…wobei INPUT logischerweise durch den Namen des Originalvideos ersetzt werden muss. Die hierdurch erzeugt Datei OUTPUT.mpg kann nun in PowerPoint abgespielt werden.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass PowerPoint die Videodatei nicht in der Präsentation selber abspeichert, sondern lediglich einen Link zur Datei verwendet! Die Ordnerstrukturen können aber von PC zu PC verschieden sein (z.B. weil die Usernamen unterschiedlich sind). Dies kann dazu führen, dass die Präsentation auf einem fremden PC (z.B. dem Kongress-Laptop) das Video nicht findet, (obwohl es auch auf den fremden PC kopiert wurde)! Hui, dann steht man aber doof da!

Die Lösung

Will man die Präsentation samt Video auf einem fremden Rechner (z.B. auf einem Kongress) abspielen, sollte man vorher unbedingt einen eigenen Ordner für die Präsentation anlegen. In diesen Ordner kommen sowohl die PowerPoint-Datei als auch die Videodatei. Jetzt öffnet man die Präsentation und fügt das Video an gewünschter Stelle ein. PowerPoint speichert zwar immernoch lediglich den Link zur Videodatei ab, da aber beide Dateien im selben Ordner liegen, spart PowerPoint die komplette Pfad-Angabe aus. Das bedeutet, dass egal wo der Ordner nun liegt, die Videodatei auf jeden Fall innerhalb der Präsentation gefunden wird (sofern beide Dateien im selben Ordner liegen).
So ist man in der Lage, den Ordner z.B. auf einen USB-Stick bzw. auf den Kongress-Laptop zu kopieren, und die Präsentation wie gewünscht mit Video abzufahren.

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bb

Geschrieben am: 30.03.2010 von produnis

Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal bb ins Terminal eingegeben?

Ich schau mir das immer wieder gerne an…

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