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Kategorie: ubuntuusers

Umstieg von OSX auf Ubuntu

Jahrelang habe ich ausschließlich mit OSX-Maschinen gearbeitet. Angefangen hat alles mit Mac OS 10.0 - ein UNIX-System mit “graphischer Apple-Oberfläche”, welches ich mir niemals selber so schön hätte zusammenkonfigurieren können. In den letzten Monaten habe ich vermehrt mit UBUNTU herumgespielt (Installationsanleitung für MacBookPro und MacPro). Was soll ich sagen, ich bin richtig begeistert! Mittlerweile spricht aus meiner Sicht her lediglich die tolle Hardware für den Kauf eines Apples. An Programmen habe ich auch unter OSX immer mehr auf freie Software gesetzt - Mail, iCal und Adressbuch ausgenommen.

Seit ich mehr und mehr mit Ubuntu herumspiele, versuche ich natürlich auch, alle von mir “lieb gewonnenen” Funktionen und Programme unter Linux zu “simulieren”. Hier also meine (vorläufige) Liste:

**Apple** **Ubuntu**
Adressbuch Thunderbird Adressbuch ([hier ist eine Anleitung](http://www.x2on.de/projekte/), wie man das OSX-Adressbuch in Thunderbird importieren kann.) mit dem Add-on "[Addressbooks Synchronizer](https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2533)
Cyberduck gFTP `sudo apt-get install gftp`
Dock [cairo-dock](http://wiki.ubuntuusers.de/cairo-dock) oder simdock `sudo apt-get install cairo-dock simdock`
EndNote Mendeley (funktioniert auch ohne Account) `/etc/apt/sources.list` bekommt folgende neue Quelle: `deb http://www.mendeley.com/repositories/xUbuntu_9.04 /` danach: `sudo apt-get update` `sudo apt-get install mendeleydesktop`
iCal Sundbird und Lightning, zusätzlich Calendarserver (derzeit [in Jaunty defekt](https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/twisted-calendarserver/+bug/349837)!) zum synchronisieren Lightning ist eine Erweiterung für Thunderbird, mit dem Add-on [SyncKolab](https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/519) können die Kalender zwischen verschiedenen Rechnern per IMAP-Mailordner gesynct werden `sudo apt-get install lightning sunbird calendarserver`
iChat Pigdin (standarmäßig installiert)
iTunes [aTunes](http://www.atunes.org/) oder [Songbird](http://wiki.ubuntuusers.de/songbird)
Mail Thunderbird, mit den Add-Ons "[Leopard Mail-Default Aqua](https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/6763)" und "[Addressbooks Synchronizer](https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/2533)" `sudo apt-get install thunderbird lightning`
Pastor Revelation `sudo apt-get install revelation`
Parallels [VirtualBox](http://wiki.ubuntuusers.de/virtualbox)
Photo Booth Cheese `sudo apt-get install cheese`
Photoshop Gimp `sudo apt-get install gimp`
SynchronizePro! [rsync und unison](http://www.produnis.de/blog/?p=606) `sudo apt-get install rsync grsync unison unison-gtk`
[TexShop](http://www.produnis.de/blog/?p=180) [TeXmaker](http://www.produnis.de/blog/?p=561) oder [Kile](http://www.produnis.de/blog/?p=561) (benötigt Kubuntu) `sudo apt-get install kile texmaker`
TimeMachine TimeVault([gutes HowTo](http://howtoforge.com/snapshot-backups-with-timevault-ubuntu-7.10)) oder [BackInTime](http://backintime.le-web.org/)

Ausserdem benutze ich noch diese Programmpakete

LaTeX-Läufe unter Texmaker oder Kile spezifizieren

Unter OSX hab ich LaTeX-Dokumente immer mit TexShop bearbeitet. Unter Ubuntu nutze ich Texmaker oder Kile.

Damit meine Texte richtig gesetzt werden, benötige ich folgende Reihenfolge:

  • pdflatex

  • bibtex

  • makeindex

  • 3x pdflatex

Netterweise kann man in Texmaker oder Kile individuelle LaTeX-Läufe generieren, so dass meine Läufe automatisch durchgeführt werden.

Zunächst installiert man Kile oder Texmaker per

sudo apt-get install kile texmaker

Danach erstelle ich mir mein individuelles Script

gedit latexlauf.script

Dieses bekommt folgenden Inhalt:

#!/bin/sh
bfname="`basename "$1" .tex`"
pdflatex "$1"
bibtex "$bfname"
makeindex "$bfname".nlo -s nomencl.ist -o "$bfname".nls
pdflatex "$1"
pdflatex "$1"
pdflatex "$1"
evince "$bfname".pdf &

Das Script wird nun gespeichert, ausführbar gemacht und verschoben:

chmod a+x latexlauf.script
sudo mv latexlauf.script /usr/local/share/

Kile

Nun öffne ich Kile und wähle “Settings => Configure Kile...” und dort unter “Tools => Build”. Unten klickt man auf “New”, denkt sich einen Namen aus (ich habe “LaTeX-Lauf” genommen) und wählt “Custom” aus. In das “Command"-Feld schreibt man nun den Namen des Scripts, also latexlauf.script und trägt in das Options-Feld

`'%source'`

ein. Per “Ok” wird dieser Eintrag gespeichert.

Ich musste hier Kile einmal neustarten, damit alles richtig funktioniert. Möchte man den Lauf aktivieren, so wählt man aus dem Kile-Menü “Build => Other => LaTeX-Lauf”. Hierdurch wird das LaTeX-Dokument entsprechend gesetzt und die erzeugte PDF-Datei zur Ansicht geöffnet.

Texmaker

In Texmaker wählt man im Menü “Optionen => Texmaker konfigurieren” und wechselt in der linken Spalte auf “Schnelles Übersetzen”. Hier trägt man in das Feld unter “Benutzer: (% Dateinamen ohne Endung)” folgendes ein:

`latexlauf.script %.tex`

Das Script wird nun immer dann ausgeführt, wenn man in der Menüleiste auf das Symbol “Schnelles Übersetzen” klickt.

Ubuntu 9.04 (Jaunty) auf einem MacbookPro installieren

[Eine aktuelle Anleitung für Ubuntu 10.04 Lucid Lynx findest du hier.]

Ich habe ein MacbookPro der 4ten Generation, und da ich gerade einen Ubuntu-Flow habe, installiere ich auch auf diesem Ubuntu 9.04 Jaunty (Eine Anleitung zur Installation auf die zweite Festplatte eines MacPro findet sich hier). Hierfür bin ich wie folgt vorgegangen…

Installation

  • Besorge dir die aktuelle UBUNTU-Desktop-CD. Ein ISO-Image dieser CD kannst du z.B. hier downloaden und auf CD brennen

  • Unter OSX habe ich mit Hilfe des Bootcamp-Assistenten eine neue Partition erstellt. In meinem Fall habe ich 80GB für Ubuntu freigeschaufelt. Sobald Bootcamp fertig ist und nach einer Windoof-CD fragt, muss der Vorgang abgebrochen werden. Die Partition ist dann noch da, aber alles weitere soll Ubuntu selbst erledigen.

  • Jetzt installiert man rEFIt. Dieses Programm ermöglicht es, beim Booten das System auszuwählen (OSX oder Ubuntu).

  • Lege nun die Ubuntu-Desktop-CD ein und boote den Mac von CD (Taste C beim Start gedrückt halten)

  • Es sollte nun die CD booten, welche sich mit dem UBUNTU-Menü meldet. Ihr könnt gerne zunächst “UBUNTU ausprobieren”. Ich habe direkt “Installieren” gewählt.

  • Die Installationsangaben (Sprache, Uhrzeit, Tastatur) sind soweit selbsterklärend. Wichtig ist erst die Stelle “Partitionierung”. Hier wählt man “Manuell festlegen”. In der erscheinenden Partitionstabelle sind alle Festplatten mit ihren Partitionen aufgelistet. Hier wählt man die UBUNTU-Partition aus (ich hab sie an der Größe der Partition 80GB erkannt). Ihr solltet euch die Bezeichnung der Partition (z.B. /dev/sda3) unbedingt merken! Die wird später noch benötigt!

  • Wähle also die Partition aus und klicke auf “Partition bearbeiten”. Hier stellst du unter “Benutzen als”: Ext3 ein. Als “Einhängepunkt” wählst du “/”, machst ein Häkchen bei “Formatieren” und klickst OK.

  • Wähle die Partition aus und klicke auf “Vor”.

  • UBUNUTU fragt dann noch nach, wie es mit einer SWAP-Partition wäre, was aber von uns ignoriert wird, da wir später ein SWAP-File einrichten.

  • Gebe nun deine Userdaten ein und klicke dich zur “Zusammenfassung”. Hier wählst du unten “bearbeiten” aus. Es öffnet sich ein Fenster, und du siehst nun einen Haken bei “Bootloader installieren” und eine Übersicht der Partitionen. Wähle hier auf keinen Fall “Mac OSX” aus! Die gesuchte Partition ist diejenige, die wir uns oben bei der manuellen Partionierung gemerkt haben (bei mir ist das /dev/sda3)

  • Nun kann man “Ok” und “Installieren” klicken.

  • Den Beliebtheitswettbewerb und die Proxy-Einstellungen hab ich leer gelassen (da ich kein Proxy nutze).

  • UBUNUTU installiert nun (bei mir) sauber durch. Zum Schluss wird neu gestartet und die CD entfernt.

  • rEFIt bootet hoch. Rechts steht bei mir “Boot Linux from HD”. Das war’s! UBUNTU fährt hoch!

Konfiguration

Zur Konfiguration der verschiedenen Macbooks gibt es nette (englische) Seiten auf ubuntu.com. Wenn du wissen möchtest, welches MacbookPro du hast, öffne unter Ubuntu ein Terminal und tippe dort ein:

`sudo dmidecode -s system-product-name`

Bei mir ist es ein “MacbookPro4,1”, und die entsprechende Hilfeseite bei ubuntu.com ist diese hier. Falls du ein anderes Book hast, kannst du hier nach einer entsprechenden Hilfe-Seite suchen.

  • WLAN
    Ich musste bei mir folgendes tun, damit die AirportExpress-Karte richtig funktioniert. Unter “System => Systemverwaltung => Hardwaretreiber” ist der “Broadcom STA Funk-LAN Treiber” aktiviert aber (laut Anzeige unten) nicht in Benutzung. Ich musste den Treiber deaktivieren, neubooten, wieder aktivieren, neubooten, und seit dem funktioniert er tadellos.

  • Touchpad
    Das Touchpad funktioniert “out-of-the-box”, auch so, dass man mit zwei Fingern scrollen kann. Lediglich die rechte Maustaste wird komisch emuliert: man muss mit 3 Fingern auf das Pad drücken und dann die Maustaste klicken. Das ist sehr umständlich. Folgende Schritte waren bei mir nötig, um das Pad auf meine OSX-Konfiguration anzupassen:

    1. öffne ein Terminal und tippe dort ein:
`gksudo gedit /etc/modprobe.de/blacklist.conf`

und füge folgenden Inhalt ein:

`blacklist usbhid`
2. Nach dem Speichern tippe folgendes ein: 
`gksudo gedit /etc/modules`

und füge am Dateiende folgendes hinzu:

`bcm5974 usbhid`
3. Nun legen wir die eigendliche Konfigurationsdatei an per: 
`sudo gedit /usr/share/hal/fdi/policy/20thirdparty/11-x11-synaptics.fdi`

Diese Datei bekommt den folgenden Inhalt:

<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="info.capabilities" contains="input.touchpad">
<merge key="input.x11_driver" type="string">synaptics</merge>
<merge key="input.x11_options.SHMConfig" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.FingerLow" type="string">15</merge>
<merge key="input.x11_options.FingerHigh" type="string">30</merge>
<merge key="input.x11_options.ClickFinger1" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.ClickFinger2" type="string">3</merge>
<merge key="input.x11_options.ClickFinger3" type="string">2</merge>
<merge key="input.x11_options.TapButton1" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.TapButton2" type="string">3</merge>
<merge key="input.x11_options.TapButton3" type="string">2</merge>
<merge key="input.x11_options.VertEdgeScroll" type="string">false</merge>
<merge key="input.x11_options.HorizEdgeScroll" type="string">false</merge>
<merge key="input.x11_options.VertTwoFingerScroll" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.HorizTwoFingerScroll" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.MinSpeed" type="string">0.5</merge>
<merge key="input.x11_options.MaxSpeed" type="string">1.25</merge>
<merge key="input.x11_options.AccelFactor" type="string">0.15</merge>
<merge key="input.x11_options.PalmDetect" type="string">1</merge>
<merge key="input.x11_options.PalmMinWidth" type="string">25</merge>
<merge key="input.x11_options.PalmMinZ" type="string">250</merge>
</match>
</device>
</deviceinfo>

Nach einem Neustart funktioniert das Touchpad wie gewünscht. Mehr Konfigurationsmöglichkeiten erfährt man übrigens im Terminal per man synaptics

  • iSight:
    Die eingebaute iSight wird unterstützt, wenn zuvor die OSX-Firmeware extrahiert und nach /lib/firmware/ kopiert wurde. Hierzu muss die OSX-Partition zunächst gemountet werden (In GNOME unter “Orte” zu finden). Anschließend führt man im Terminal “sudo apt-get install isight-firmware-tools” aus. Während der Installation fragt das Programm, unter welchem Pfad die OSX-Firmware zu finden sei. Unter OSX findet man diese in /System/Library/Extensions/IOUSBFamily.kext/Contents/Plugins/AppleUSBVideoSupport.kext/Contents/MacOS/AppleUSBVideoSupport, und das Installprogramm schlägt diesen Pfad auch direkt vor. Da wir die Mac-Partition aber gemountet haben, muss vor diesen Pfad der Einhängepunkte in Ubuntu geschrieben werden, z.B. /media/OSX/ (wobei OSX durch den Namen deiner OSX-Festplatte ersetzt werden muss). Das Programm überprüft nun den Pfad, und wenn alles richtig ist, wird die Firmware als Datei isight.fw extrahiert. Diese Datei kommt nun in den Ordner /lib/firmware/ und nach einem Neustart funktioniert die iSight wunderbar.

  • Funktionstasten:
    Standardmäßig sind die F-Taste (F1 - F12) mit speziellen Funktionen ausgestattet, z.B. Ton lauter/leiser, Bildschirm heller/dunkler etc. Möchte man nun “F2” drücken, muss dies in Kombination mit der Fn-Taste erfolgen. Dieses Verhalten kann man umkehren, so dass die F-Tasten “originär” genutzt werden, und die Spezialfunktionen durch zusätzliches Drücken der Fn-Taste aufgerufen werden. Zum Ausprobieren tippt man folgendes ins Terminal:

`sudo bash echo 2 > /sys/module/hid_apple/parameters/fnmode exit`

Die Änderung ist dann direkt aktiv und wird erst nach einem Neustart wieder umgestellt. Wenn man diese Einstellung permanent haben möchte, erstellt man die Datei /etc/modprobe.d/hid_apple.conf, z.B. per

`sudo vim /etc/modprobe.d/hid_apple.conf`

…und gibt ihr folgenden Inhalt:

`options hid_apple fnmode=2`

Nach dem Speichern wird die Änderung “scharfgeschaltet” per

`sudo update-initramfs -u`

Nach einem Neustart sind die Änderungen dann aktiv.

*.cdr nach *.iso konvertieren

Ich habe auf meinen Apple-Maschinen jede Menge Disk-Images angelegt. Alle haben hierbei die Endung .cdr

Da ich nun zunehmend mit Ubuntu herumspiele, stand ich vor dem Problem, dass Ubuntu mit .cdr-Dateien anscheinend nichts anfangen kann. Nunja, der Trick an der ganzen Sache ist: man muss die Datei Image.cdr einfach in Image.iso umbenennen, schon funktioniert es. Die Imagestruktur beider “Formate” ist identisch, nur dass Apple die Endung .cdr an Stelle von .iso verwendet.

Seltsam - aber wahr…

UBUNTU auf "Asus EeePC 901 GO" installieren

Ich habe ein neues Spielzeug, einen “Asus EeePC 901 GO”. Standardmäßig ist ein Xandros-Linux vorinstalliert, möglich ist theoretisch auch Windoof XP, letzteres soll aber sehr langsam laufen. Da mir Xandros nicht gefällt, habe ich beschlossen UBUNTU zu installieren. Da der EeePC kein optisches Laufwerk besitzt, muss man notgedrungen vom USB-Stick aus installieren.

1. Lade dir eine aktuelle UBUNTU-Version herunter Für UBUNTU existiert eine eigene Netbook-Version, die als IMG-Datei geladen werden kann. Dieser sogenannte “Netbook Remix” ist speziell für die gängisten EeePC-Modelle konzipiert. Theoretisch kann man aber auch die “normale” Desktop-Version verwenden.

2. Das UBUNTU-Image auf einen USB-Stick bringen Damit vom USB-Stick aus installiert werden kann, muss man den USB-Stick mit dem gedownloadeten Ubuntu-Image flashen. ACHTUNG! ALLE DATEN AUF DEM STICK GEHEN DABEI VERLOREN!!!

Am Apple geht das z.B. so:

  • öffne Terminal

  • tippe ein: diskutil list
    Es werden nun alle angeschlossenen Festplatten ausgegeben. Bei mir sieht das z.B. so aus:

/dev/disk0
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: GUID_partition_scheme *186.3 Gi disk0
1: EFI 200.0 Mi disk0s1
2: Apple_HFS Gollum 186.0 Gi disk0s2
  • Jetzt wird der USB-Stick eingesteckt und das Kommando erneut aufgerufen. Bei mir sieht das nun so aus:
/dev/disk0
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: GUID_partition_scheme *186.3 Gi disk0
1: EFI 200.0 Mi disk0s1
2: Apple_HFS Gollum 186.0 Gi disk0s2
**/dev/disk1**
#: TYPE NAME SIZE IDENTIFIER
0: FDisk_partition_scheme *3.8 Gi **disk1**
1: Windows_FAT_32 TRANSFER 3.8 Gi **disk1s1**
  • In diesem Fall wird also der USB-Stick als /dev/disk1 eingebunden. Wenn euer Mac über mehrere Festplatten verfügt, wird bei euch eine andere Nummer für das USB-Laufwerk angezeigt, z.B. /dev/disk2. Ihr müsst in diesem Fall die folgenden Befehle entsprechend umändern, und immer anstatt /dev/disk1 die bei euch angezeigte Nummer angeben.

  • Der Stick wird nun deaktiviert per Befehl

`diskutil unmountDisk /dev/disk1`
  • Erst jetzt kann die IMG-Datei auf den Stick geschrieben werden:
`sudo dd if=/Pfad/zur/Image-Datei.img of=/dev/disk1 bs=1m`
  • Anschließend kann der Stick ausgeworfen werden:
`diskutil eject /dev/disk1`

2.a. Unter UBUNTU Unter UBUNTU kann ein Stick relativ einfach geflasht werden. Benötigt wird das Paket usb-imagewrite, welches wie folgt nachinstalliert wird:

`sudo apt-get install usb-imagewriter python-glade2`

Jetzt ist unter “Anwendungen => Zubehör” das Program Image Writer verfügbar. Hier wählt man Quelle (IMG-Datei) und Ziel (USB-Stick) aus, und los geht’s.

3. UBUNTU auf dem Netbook installieren Der USB-Stick wird nun in den EeePC gesteckt. Das Benutzerhandbuch sagt, dass wenn man beim Booten “ESC” gedrückhält, könne man das Boot-Device auswählen. Bei mir hat das nicht funktioniert, ich musste “ENTF” gedrückt halten. Dann allerdings bootet UBUNTU sauber durch und die Installation verläuft zügig und problemlos. In diversen Foren hatte ich gelesen, dass evtl. WLAN mit WPA2 nicht funktioniere, und die USB-Slots nicht erkannt würden (weil UBUNTU denkt, die USB-Ports seien das CD-ROM-Laufwerk): All das hab ich hier nicht feststellen können. Alles läuft wunderbar! Ich war echt begeistert.

Was mich dann doch irritiert hat, war die Webcam. Die sollte zwar out-of-the-box funktionieren, hat sie aber bei mir zunächst nicht. Z.B. im Programm Cheese kam immer die Meldung “Keine Kamera gefunden”. In einem Forum hab ich dann gelesen, dass die Camera in der Kommandozeile eingeschaltet werden muss. Der Befehl hierfür lautet

`sudo bash echo 1 > /sys/devices/platform/eeepc/camera`

Ausgeschaltet wird sie per

`sudo bash echo 0 > /sys/devices/platform/eeepc/camera`

Jetzt funktioniert alles

Diesen Vorgang kann man natürlich auch automatisieren, so dass die Webcam beim Booten immer automatisch aktiviert wird. Hierzu editiert man die Datei /etc/rc.local und schreibt dort über das exit 0; folgendes:

`echo 1 > /sys/devices/platform/eeepc/camera`

Des weiteren ist es so, dass die Funktionstaste für den VGA-Anschluss nicht auf Anhieb funktioniert. Wenn ich nun z.B. einen Beamer ansteuern möchte, gebe ich im Terminal ein:

`xrandr --output VGA --auto`

Beenden kann man diese Ausgabe entsprechend per

`xrandr --output VGA --off`

Natürlich kann man sich auch ein nettes Script schreiben, welches man z.B. beamer.sh nennt, und welches folgenden Inhalt erhält:

#!/bin/sh > > if [ ! $1 ]; then > echo "Was soll gemacht werden?" > echo "(1) Beamer aktivieren" > echo "(2) Beamer deaktivieren" > echo "(0) Abbruch" > read welchen > case "$welchen" in > 0) echo "Abbruch";exit 1;; > 1) echo "aktivieren"; diesen=1;; > 2) echo "deaktivieren"; diesen=2;; > esac > fi > #---------------------------------------------------- > > if [ "$1" = "on" ] || [ "$1" = "1" ]; then > diesen=1 > fi > > if [ "$1" = "off" ] || [ "$1" = "2" ]; then > diesen=2 > fi > > #-------------------------- > case "$diesen" in > 1) echo "Leite Signal auf VGA-Ausgang"; > xrandr --output VGA --auto; > exit 0;; > > 2) echo "Beende Ausgabe auf VGA"; > xrandr --output VGA --off; > exit 0;; > esac > >

Jetzt musss das Script noch ausführbar gemacht werden

`chmod +x beamer.sh`

Und schon wird der externe Monitor/Beamer aktiviert per

`beamer.sh on`

bzw. ausgeschaltet per

`beamer.sh off`

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